"Wenn wir nicht versuchen würden, Mitarbeitende mit psychischen Erkrankungen zu halten, dann hätten wir bald kein Personal mehr", beschrieb eine von rund 65 Teilnehmenden beim Forum Inklusion die Lage in ihrem Unternehmen. Dass das Thema "Umgang mit psychischen Beeinträchtigungen" für Unternehmen hoch relevant ist, zeigte nicht nur die hohe Teilnehmerzahl, sondern auch die Fehlzeiten aufgrund psychischer Störungen, die sich seit rund 15 Jahren mehr als verdoppelt haben. Nikolai Magdalinski, Leitung des IFD Hamburg, steckte Handlungsspielräume für Unternehmen ab und erläuterte Unterstützungsangebote. Frauke Zimmermann, Sozialberaterin bei der Beiersdorf AG, rief zum Hinschauen und Ansprechen auf und untermauerte die Botschaft mit einem Fallbeispiel aus ihrem Unternehmen.
"Im Jahr 2030 kann laut aktuellen Prognosen jede zehnte Stelle in Hamburg nicht mehr durch eine Fachkraft besetzt werden – zugewanderte Fachkräfte sind eine wichtige Säule, um die Wirtschaft am Laufen zu halten!", leitete Dr. Friederike Föcking, Fachreferentin im Referat Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und Zuwanderern der Sozialbehörde, die Veranstaltung "Internationale Fachkräfte einstellen, leicht gemacht" ein.
Die Deutsche Bahn zählt mit 210.000 Mitarbeitenden allein in Deutschland zu den Großkonzernen. Die Personalstruktur zeichnet sich durch eine niedrige Fluktuation, lange Verweildauer im Unternehmen und eine zunehmende Heterogenität aus.
Zurzeit arbeiten dort vier Generationen unter einem Dach.
Die beiden ddn Regionalnetzwerke Berlin-Brandenburg und Hamburg beteiligten sich mit dem digitalen Erzählsalon gemeinsam per Videokonferenz im Livestream am Deutschen Diversity-Tag. Dabei schufen die Projektleiterin Susanne Sabisch-Schellhas (ddn Hamburg) und die Salonnière Uta Sadowski-Lehmann (ddn Berlin-Brandenburg) einen professionellen und zugleich sehr persönlichen Rahmen für dieses innovative Erzählformat.
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